CODA

Es ist sehr erfreulich und hoffnungsvoll für die gebärdensprachorientierten Menschen, dass mit CODA ein zweiter Film zum Thema Gebärdensprache mit Oskars prämiert wurde. Der Erste hat den Titel „Gottes vergessene Kinder“.
In Deutschland ist es der dritte international erfolgreiche Film zum Thema „CODA“. Dieses Thema ist in Deutschland ungemein wichtig, weil es besondere Probleme mit hörenden Kindern von gebärdensprachorientierten Eltern aufzeigt. Die beiden älteren Filme heißen „Jenseits der Stille“ und „Verstehen Sie die Beliers?“

Nun könnt Ihr Euch denken, welche Botschaft ich nun Euch wiederholt mitteilen möchte?
Ich vermisse nach wie vor die Gleichberechtigung für lautsprachorientierte Menschen, die taub sind, erlaubt sind, an die Taubheit grenzend schwerhörig, CI Nutzer*innen, etc. sind.
Für diese gibt es nach wie vor zu wenig Interesse, obwohl auch diese mit mindestens gleichen Diskrimierungen zu kämpfen haben!
„Danke“ dafür an die Filmindustrie, auch Presse und Politik!

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